Filmkritiker’s Weblog

Juli 20, 2009

Troja – Der Film

Filed under: Filmkritiken — filmkritiker @ 6:36 pm

Zur Handlung: Im Jahre 1193 vor Christus spannte Paris (Orlando Bloom), der Prinz von Troja, dem Griechischen König Menelaos (Brendan Gleeson) seine Frau Helena (Diane Kruger) aus. Um diese Schmach zu rächen, schickte Menelaos seine von Archilles (Brad Pitt) angeführte Armee nach Troja. Doch der Widerstand der Trojaner um Heeresführer Hector (Eric Bana) war stärker als erwartet, weshalb die Stadt über zehn lange Jahre belagert wurde.

Wolfgang Petersens  Troja war ein Überraschungserfolg des Jahres 2004. Natürlich  gibt es diverse Unterschiede zur Trojanischen-Sage. Insbesondere verzichtet der Film auf alle übernatürlichen Bezüge. Dem finanziellen Erfolg hat das keinen Abbruch getan. 175 Mio. US-Dollar hat der Film gekostet, eingespielt hat er fast 500 Mio. US-Dollar. Am 19. April 2007 kommt der Film erneut in die Kinos, diesmal als 30 Minuten längerer Director’s Cut.

>> Zur Troja Filmkritik

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April 29, 2009

Pan’s Labyrinth

Filed under: Filmkritiken — filmkritiker @ 6:06 pm

Während des Spanischen Bürgerkrieges 1944 zieht die elfjährige Ofélia (Ivana Baquero) mit ihrer hochschwangeren Mutter aufs Land, zu ihrem Stiefvater Captain Vidal (Sergi López), einem Mann der für das Regime von General Francisco Franco eine Gruppe Rebellen in dem entlegenen Gebiet vernichten soll. Vidal ist eine unangenehmer sadistischer Mensch, der es der jungen Ofélia schwer macht mit ihm klarzukommen. Als Ausweg flüchtet sie sich in eine ungeheuerliche Fantasiewelt, das Labyrinth von Pan. Dort begegnet sie einem Wächter namens Faun. Er erzählt ihr, sie sei die verschwundene Tochter des Königs eines magischen Landes. Doch damit Ofélia das Land wieder betreten darf muss sie drei gefährliche Prüfungen bestehen…

Der Film des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro („Blade II“, „Hellboy“) hat beim Cannes Film Festival bemerkenswerte 22 Minuten Applaus bekommen. Zum Lesen der Filmkritik bitte hier klicken!

März 5, 2009

Alles auf Zucker!

Filed under: Filmkritiken — filmkritiker @ 7:04 pm

Jaecki Zucker (Henry Hübchen) wird 1947 in Berlin geboren. Kurz vor dem Mauerbau flüchtet seine Mutter mit ihrem Erstgeborenen Samuel (Udo Samel) nach Westdeutschland und läßt Jaecki zurück. Seid dieser Zeit herrscht Funkstille in der getrennten Familie. In der DDR wird Jaecki als Sportreporter zum Star und lebt frei nach dem Motto: „Spielen ist meine Leidenschaft! Das ganze Leben ist ein Match.“<br>Nach der Wende geht es mit dem Ex-Sportreporter den Bach runter. Jaeckie hält sich mit Glücksspiel und Billard über Wasser, seine Frau Marlene (Hannelore Elsner) droht ihm mit der Scheidung und seine Bank schickt den Gerichtsvollzieher vorbei. Das einzige was ihn noch retten kann, ist das Testament seiner kürzlich verstorbenen Mutter. Doch das Testament sieht eine Versöhnung zwischen den beiden Brüdern Jaeckie und Samuel vor. Zwei Sturköpfe prallen aufeinander.

Im Auftrag des WDR in Zusammenarbeit mit dem BR und Arte entstand dieser hitzige Film über einen Lebenskünstler.

>> Zur Filmkritik

Januar 31, 2009

Jerichow – Kritik zum Film mit Benno Fürmann

Filed under: Filmkritiken — filmkritiker @ 4:30 pm

Thomas war Soldat, stationiert in Afghanistan, doch er wurde unehrenhaft entlassen und ist nun wieder in Deutschland. Seine Heimatstadt ist Jerichow in Sachsen-Anhalt, er ist an einem Tiefpunkt seines Lebens angekommen. Dort trifft auf Ali und seine Frau Laura. Ali ist Unternehmer, hat nicht wenig Geld mit Imbissbuden verdient, aber ist auch nicht mehr auf der Höhe seines Unternehmertums. Seine Frau Laura ist attraktiv, kühl, distanziert. Sie hat auch schon so einiges durchgemacht. Ein Trio, dessen Schicksale aufeinander treffen. Thomas bekommt von Ali Arbeit in einer Imbissbude und beginnt eine Affäre mit Laura. Als ihr Ehemann davon Wind bekommt, wird es ungemütlich für sie…

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Schauspieler Benno Fürmann spielt den Hauptdarsteller Thomas. Nina Hoss ist Laura und Hilmi Sözer Ali.

Effi Briest in einer Neuverfilmung

Filed under: Filmkritiken — filmkritiker @ 2:13 pm

Regisseurin Hermine Huntgeburth hat bereits mit „Die Weisse Massai“ erfolge gefeiert. Nun wird sie sich an der Verfilmung des Buches „Effi Briest“ von Theodor Fontane messen müssen, hat doch fast jeder zweite Republikbewohner das Buch in der Schule lesen müssen. Die Erwartungen sich jedenfalls sehr hoch. Effi wird von Julia Jentsch (Sophie Scholl) gespielt,  Geert von Instetten wird von Sebastian Koch (Blaock Book) verkörpert. Der Major ist Misel Maticevic, bekannt aus diversen TV-Serien.

Eine ausführliche Kritik zum Film, sowie Bilder und einen Trailer gibt es auf KultHit.de

Der Kinofilm ist eine Produktion von Constantin Film. Das Filmunternehmen hat sich bereits mit „Das Parfüm“ und „Die Welle“ einen Namen bei der Verfilmung bekannter literarischer Werke einen Namen gemacht.

Dezember 15, 2008

Awake erscheint auf DVD

Filed under: Filmkritiken — filmkritiker @ 6:25 pm

Der Alptraum eines jeden Patienten. Clay (Hayden Christensen) muss am Herzen operiert werden. Doch während der Operation erwacht er aus seiner Narkose, jedoch paralysiert und unfähig sich seiner Umgebung mitzuteilern. Eine schmerzhafte Erfahrung die ihn prägen soll. Clays junge Ehefrau Sam (Jessica Alba) glaubt nicht an einen Zufall, und fängt an dem Geschehenen nachzugehen…

Joby Harold ist Drehbuchautor und Regisseur in einem. Zudem ist der Film Awake sein Erstlingswerk. Der Film kommt hierzulande nicht in die Kinos, sondern erscheint nur auf DVD und Blu-Ray. Eine Kritik zu Awake ist bereits verfügbar.

Dezember 8, 2008

Filmkritik zu Baby Mama

Filed under: Filmkritiken — filmkritiker @ 9:50 am

In diesem Film gibt Michael McCullers sein Regiedebut. Als Autor, besonders bei der TV-Serie „Enough About Me“, war er vorher schon sehr erfolgreich. Diese Tätigkeit konnte er auch diesmal nicht jemanden anderen überlassen, rein nach dem Motto: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, ist diesmal McCullers wieder nebenbei als Drehbuchautor tätig.

Tina Fey, die für den Film „Girls Club – Vorsicht bissig“ den Golden Globe gewonnen hat, spielt als Kate Holbrook die Hauptdarstellerin in „Baby Mama“. Amy Poehler übernimmt die zweite Hauptrolle der Angie Ostrowiski.

Diese Komödie hatte am 23. April diesen Jahres ihre Premiere in den USA und läuft nun in den deutschen Kinos. Der Film wurde in Philadelphia und New York gedreht und verschlang dabei Produktionskosten von über 30 Millionen US-Dollar.

Tina Fey und das Talent von Amy Poehler heben das komödiantische Niveau des Filmes allein aufgrund ihrer Schauspielleistungen kräftig an. Die gelungenen Witze und Einlagen sind nicht zu schnell, sondern eher sehr präzise und geschmackvoll platziert. Auch die Anzahl der Witze sind nicht übertrieben, sondern genau so viel, dass der Zuschauer über die Witze nachdenken kann ohne dabei jemals gelangweilt zu sein. Ebenso ist die Story nicht das kommerziell Übliche, sondern einfach eine skurrile Geschichte mit interessanten Einzelheiten aus den Leben der Hauptdarstellerinnen.

Trotzdem gibt es einen kleinen Fehler bei der Ganzen Geschichte. Kate ist über die Benjamin Franklin Brücke, auf dem Weg zum Krankenhaus nach Camden. Doch sie kommt im Krankenhaus in Pennsylvania an. Ein kleiner geographischer Fehler, der dem Film aber nicht weiter schadet.

>> Eine weitere Kritik zu Baby Mama gibt es hier!

November 22, 2008

Madagascar 2 – Schon mal eine Kritik

Filed under: Filmkritiken — filmkritiker @ 4:52 pm

Maragascar 2 ist in den USA bereits angelaufen und überaus erfolgreich. Der englische Untertitel „Escape 2 Africa„, kann als „Flucht nach Afrika“ übersetzt werden. Folglich wird es die vier Freunde des New Yorkers Zoos, Löwe Alex, Zebra Marty, Giraffe Melman und Nilpferddame Gloria diesmal nach Afrika verschlagen.

Für die Regie sind wieder Eric Darnell und Tom McGrath zuständig, wie bereits im ersten Teil.

Eine Filmkritk zu Madagascar 2 macht Lust auf mehr…

November 10, 2008

Max Payne – Zur Kritik…

Filed under: Filmkritiken — filmkritiker @ 8:25 pm

Der New Yorker Polizist Max Payne (Mark Wahlberg) hat eine schwere Bürde zu tragen. Seine kleine Tochter und seine Ehefrau wurden vor einigen Jahren von einem Einbrecher ermordet. Der Mörder stand unter dem Einfluss von Drogen und seit der schrecklichen Tat ist Payne in seiner Funktion als verdeckter Ermittler bestrebt die Hintermänner des Drogenrings ausfindig zu machen. Doch die Gefahr geht auch von seinen eigenen Leuten aus. Er wird des Modes an einem seiner Kollegen beschuldigt. Zwischen den Fronten entdeckt er eine Möglichkeit wie er in seinen Ermittlungen weiterkommen kann. Eine attraktive Frau namens Mona (Mila Kunis) weiß einiges über den Drogenring und hat auch noch einige Rechnungen mit den Leuten offen…

Die Kritik zum Max Payne Kinofilm

Oktober 29, 2008

Ein Quantum Trost – Kritik

Filed under: Filmkritiken — filmkritiker @ 6:16 pm

Die Handlung des Films setzt eine Stunde nach dem Ende des Vorgängers „Casino Royale“ an. Dies ist eine wesentliche Neuerung im Genre der James Bond Verfilmungen.

Der Film setzt am Ende des Vorgängerfilms „Casino Royale“ an. Bondgirl „Vesper Lynd“ hat den Tod in den Kanälen Venedigs gefunden.
Der Zuschauer sieht James Bond zu Beginn von „Ein Quantum Trost“ sichtlich betroffen aufgrund des Todes seiner Geliebten. Doch James Bond ist bekanntlich kein Mann der großen Worte und therapiert sich auf seine Art und Weise. Dies geschieht durch wilde Verfolgungsjagden von international gesuchten Verbrechern.
Somit wohnt der Zuschauer schnell gewohnter Bond-Action bei.
Bond macht in der Folge die Drahtzieher ausfindig, die seine ehemals Geliebte zum Verrat gezwungen hatten, und stößt hierbei auf eine internationale Organisation um den Geschäftsmann Dominic Greene. Dieser versucht auf skrupellose Art und Weise, die Ölreserven Boliviens unter seine Kontrolle zu bringen. Hierbei stößt er jedoch nicht nur auf Gegenwehr des britischen Geheimdienstes, sondern auch auf die rachedurstige Einheimische Camille.

Zur Kritik…

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